Bewegung im 1. Zyklus

Der Bewegungsdrang bei Kindern ist sehr ausgeprägt. Die Schule kann unterstützend wirken, indem sie Bewegung und Entspannung in den Unterricht integriert, Bewegung in den Pausen fördert und ausserunterrichtliche Bewegungsangebote initiiert.

Inhalt dieser Seite

Wichtige Themen

Kinder sollten sich im ersten Zyklus deutlich mehr als eine Stunde pro Tag bewegen [Bundesamt für Sport et al. 2022, Stamm et al. 2020]. Viele Kinder werden in ihrem Bewegungsdrang jedoch eingeengt durch ihre Wohnverhältnisse, fehlende Grünflächen und Spielplätze sowie andere Beschränkungen (zum Beispiel Strassenverkehr).

Die Datenlage zur Frage, inwieweit Kinder in der Schweiz diese Bewegungsempfehlung einhalten, ist für den ersten Zyklus lückenhaft. Eine Studie aus dem Jahr 2014 mass elektronisch, wie lange Kinder an einem Tag bei mittlerer bis hoher Intensität körperlich aktiv waren. Die 6- bis 7-jährigen Kinder bewegten sich durchschnittlich 122 Minuten und die 8- bis 9-jährigen Kinder 101 Minuten. Gemäss einer weiteren Studie aus dem Jahr 2015 waren 6- bis 12-jährige Kinder täglich durchschnittlich 36 Minuten zu Fuss oder per Velo unterwegs [Schweizerisches Gesundheitsobservatorium 2020].

Hinweis

Der Fachbereich Bewegung und Sport als eigenständiger Teil des Lehrplans 21 wird in den Planungshilfen nicht aufgeführt und erläutert.

Im Folgenden werden vier Themen aufgeführt, die im ersten Zyklus wichtig sind. Für jedes Thema werden Bezüge zum Lehrplan 21 hergestellt sowie empfohlene Lehrmittel und Unterrichtsmaterialien aufgelistet.

Zentrale Inhalte

Kindergarten

Im Kindergarten sollte der Bewegung mindestens eine Stunde pro Tag spezielle Beachtung geschenkt werden. Wichtig ist, verschiedene Bewegungs- und Spielsituationen anzubieten, in denen Emotionen ausgedrückt werden können.

Im Zentrum stehen folgende Aspekte:

  • Mit Bewegungsspielen fachliche Inhalte vertiefen und festigen
  • Nonverbale Ausdrucksformen fantasievoll einsetzen
  • Durch Bewegung an exekutiven Funktionen arbeiten (zum Beispiel am Arbeitsgedächtnis, an der Inhibition und an der kognitiven Flexibilität)
1. und 2. Klasse

Lehrpersonen messen der Bewegung im Schulalltag einen hohen Stellenwert bei. 30 Minuten Unterricht und 15 Minuten Bewegung führen zu grösseren Lernerfolgen als 45 Minuten Frontalunterricht. Zudem richten sie ihre Schulzimmer bewegungsfreundlich ein.

Im Zentrum stehen folgende Aspekte:

  • Auswirkungen der Bewegungspausen auf den Körper und auf kognitive Fähigkeiten erleben
  • Bewegungspausen in die Lektionen einbauen
  • Den gesamten Schulalltag durch einen Wechsel von Anspannung und Entspannung rhythmisieren
  • Bewegungsbedürfnisse von Schüler:innen wahrnehmen und Bewegungsmöglichkeiten nutzen (Unterricht, Pause, Schulweg, Hausaufgaben, Freizeit, …)
  • Freude an der Bewegung entwickeln und fördern.
    Durch Bewegung an exekutiven Funktionen arbeiten (zum Beispiel am Arbeitsgedächtnis, an der Inhibition und an der kognitiven Flexibilität)

Bezüge zum Lehrplan 21

Schwerpunkte des 1. Zyklus
  • In den Innenräumen stehen den Kindern verschieden konzipierte Spiele und Lernumgebungen offen: Räume für Rollenspiele und Inszenierungen, … Mal- und Bewegungsräume (S. 48f).

Die Schüler:innen

  • sind aktiv, erproben und üben verschiedene Bewegungsformen
    üben ihre koordinativen Fähigkeiten
  • drücken mit ihrem Körper Gefühle und Empfindungen aus
  • lernen, Themen körperlich zu gestalten und darzustellen
  • beginnen, mit körperlichen Stärken und Begrenzungen umzugehen
  • lernen, vorsichtig zu handeln
  • entwickeln Selbstvertrauen und sind mutig (S. 49).

Schwerpunkte des 1. Zyklus

Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) 

Die Schüler:innen

  • diskutieren und erproben Handlungsmöglichkeiten und Gewohnheiten, die Gesundheit und Wohlbefinden erhalten und fördern (BNE)

Empfohlene Lehrmittel

Webseiten mit Informationen und Unterrichtsmaterialien

  • mobilesport.ch. (2016). Mehr bewegen im Kindergarten: Monatsthema 12/2016. Bern: Bundesamt für Sport (BASPO). 
    KG: ja; 1./2. Klasse: nein
  • mobilesport.ch. (2015). Ideen für bewegten Unterricht: Monatsthema 09/2015. Bern: Bundesamt für Sport (BASPO). Online verfügbar.
    KG: nein, 1./2. Klasse: ja
  • Die Techniker Krankenkasse Hamburg führt auf ihrer Webseite «Besser lernen mit Bewe­gung» zahlreiche Beispiele für bewegten Unterricht auf.
    KG: nein, 1./2. Klasse: ja
  • Auf dieser Webseite von Radix finden sich viele Unterrichtsideen für mehr Bewegung im Kindergarten und in der Primarschule.
    KG: ja, 1./2. Klasse: ja
  • Auf der Homepage von «Bewegte Schule – Gesunde Schule Niedersachsen» finden sich zahlreiche Informationen und Beispiele für bewegten Unterricht.
    KG: ja, 1./2. Klasse: ja
  • Lernobjekt «Bewegte Schule» PH Zürich. Die zahlreichen Projekte in der Schweiz zeigen eine Vielfalt von Umsetzungshilfen, wie Bewegung vermehrt in den Schulalltag integriert werden kann.
    KG: ja, 1./2. Klasse: ja

Zentrale Inhalte

Kindergarten

Lehrpersonen oder Teams planen und realisieren eigene Vorhaben, zum Beispiel Zirkus, Spielfeste, Wanderungen, Vorführungen (rhythmische Spielgeschichten, Bewegungsgeschichten, szenische Umsetzungen eines Bilderbuches usw.).

Im Zentrum stehen folgende Aspekte:

  • Sich in eine Gruppe integrieren
  • Sich über einige Zeit in eine Tätigkeit vertiefen und Ausdauer in der Bearbeitung von Aufgaben entwickeln
1. und 2. Klasse

Lehrpersonen oder Teams planen und realisieren eigene Vorhaben, zum Beispiel Zirkus, Sporttage, Wanderungen, koordinative Lernprojekte.

Im Zentrum stehen folgende Aspekte:

  • Sich in einer Gruppe integrieren
  • Sich über einige Zeit in eine Tätigkeit vertiefen und Ausdauer in der Bearbeitung von Aufgaben entwickeln
  • Die koordinativen Fähigkeiten weiterentwickeln

Bezüge zum Lehrplan 21

Schwerpunkte des 1. Zyklus
  • Die Lehrpersonen gestalten Spielangebote und Lernumgebungen im Innen- und Aussenraum, strukturieren Zeit und Prozesse, führen verschiedene Spiel- und Sozialformen, Inhalte und Themen ein und stellen die entsprechenden Materialien zur Verfügung. Sie leisten im Unterricht gezielte, proaktive Unterstützung und initiieren über Anregungen und Anpassungen von Spiel- und Lernsituationen nächste Entwicklungsschritte (S. 48).

Die Schüler:innen

  • sind aktiv, erproben und üben verschiedene Bewegungsformen
  • üben ihre koordinativen Fähigkeiten
  • drücken mit ihrem Körper Gefühle und Empfindungen aus
  • lernen, Themen körperlich zu gestalten und darzustellen
  • beginnen, mit körperlichen Stärken und Begrenzungen umzugehen
  • lernen, vorsichtig zu handeln
  • entwickeln Selbstvertrauen und sind mutig (S. 49).

Schwerpunkte des 1. Zyklus

Musik (M)

Die Schüler:innen

  • können Gehörtes wahrnehmen und differenziert in Bild und Bewegung darstellen. (MU.2.A.1b)
  • können Musik mit Bewegung im Raum spielerisch darstellen (zum Beispiel Drehungen variiert ausführen, vorwärts, rückwärts) und sich in der Gruppe räumlich orientieren. (MU.3.A.1c)
  • können sich in Figuren, Tiere, Gegenstände und Phänomene einfühlen und sich mit ihnen in der Bewegung identifizieren (zum Beispiel herunterrollende Steine). (MU.3.A.1d)
  • können Musik in der Bewegung mit Materialien sichtbar machen (zum Beispiel mit Tuch, Feder, Stab, Kugel, Nüssen). (MU.3.B.1a)
  • können Körperbewegungen musikalisch erkunden und erfinderisch einsetzen (zum Beispiel Wie klingen Sprungkombinationen, schwingende Bänder?). (MU.3.B.1b)
  • können Bewegungsmuster zu Musik mit Füssen und Händen koordinieren und wiederholen (zum Beispiel Puls, Taktschwerpunkt, Rhythmus, Gangart, Gesten). (MU.3.C.1b)
  • können Bewegungen rhythmisieren (zum Beispiel klatschen, patschen, Ballon tupfen). (MU.6.A.1b)

Empfohlene Lehrmittel

Zentrale Inhalte

Kindergarten sowie 1. und 2. Klasse

Die Lehrpersonen oder das Schulteam führen einerseits Erkundungen in der freien Natur oder im Zoo durch. Zudem ist es begrüssenswert, wenn die Pausenplatzgestaltung durch die Kinder mitinitiiert wird und sie zu körperlichen Aktivitäten einlädt.

Im Zentrum stehen folgende Aspekte:

  • Den Weg von zu Hause in den Kindergarten selbstständig bewältigen
  • Sich mit der Umgebung vertraut machen und sich frei darin bewegen
  • Naturthemen (Wald, Wasser, …) in Bewegung begreifen

Bezüge zum Lehrplan 21    

Schwerpunkte des 1. Zyklus
  • Im Aussenraum des Schulareals werden ebenfalls verschiedene Aktivitäten angeregt. Ergänzend bieten sich Aussenräume wie Waldplätze, Wiesen, Bachläufe, Spiel- und Sportplätze in der näheren Umgebung als ideale Lernorte zum Sammeln von Erfahrungen und zur Schärfung der Wahrnehmung an. (S. 48).

Die Schüler:innen

  • sind aktiv, erproben und üben verschiedene Bewegungsformen
  • üben ihre koordinativen Fähigkeiten
  • drücken mit ihrem Körper Gefühle und Empfindungen aus
  • lernen, Themen körperlich zu gestalten und darzustellen
  • beginnen, mit körperlichen Stärken und Begrenzungen umzugehen
  • lernen, vorsichtig zu handeln
  • entwickeln Selbstvertrauen und sind mutig (S. 49).

Die Schüler:innen

  • erkunden ihren Lebensraum (Wohnumgebung, Schulhausareal, Schulweg)
  • lernen unterschiedliche Nutzungen von Räumen kennen (Innenräume, Aussenräume)
  • erkennen räumliche Merkmale, Zusammenhänge und Funktionen
  • zeichnen und beschreiben Räume aus ihrer Lebenswelt und Fantasie
  • lesen und verstehen einfache Darstellungen von Räumen (zum Beispiel Pläne, Krokis, Fotos) (S. 50f).

Schwerpunkte des 1. Zyklus

Mathematik (MA)

Die Schüler:innen

  • können die Beeinflussbarkeit von Situationen einschätzen (zum Beispiel Beeinflussbarkeit des Wetters; Beeinflussbarkeit der Dauer des Schulwegs). (MA.3.B.2a)
Natur, Mensch, Gesellschaft (NMG)

Die Schüler:innen

  • können erkennen und beschreiben, was sie in der Wohn- und Schulumgebung vorfinden und was ihnen in Räumen bekannt und vertraut ist (zum Beispiel bestimmte Häuser, Einkaufsorte, Verkehrsanlagen, für sie wichtige Orte). (NMG.8.1.a)
  • können Räume in der vertrauten Umgebung erkunden, Objekte in der Natur und in der gebauten Umwelt benennen, verorten (zum Beispiel Wälder, Gewässer, Felsgebiete, unterschiedliche und typische Bauten und Anlagen in Siedlungen und Naturräumen) und Unterschiede in der Gestaltung von Räumen beschreiben. (NMG.8.1.b)
  • können sich nach Anleitung auf dem Kindergarten- bzw. Schulareal, auf dem Schulweg und in der näheren Umgebung bewegen und orientieren sowie begangene Wegverläufe beschreiben. (NMG.8.5.a)
  • können selbstständig Wege im Wohn- und Schulumfeld zurücklegen, dabei sichere und unsichere Stellen erkennen, benennen und Regeln im Verkehr beachten. (NMG.8.5.b)

Empfohlene Lehrmittel

Webseiten mit Informationen und Unterrichtsmaterialien    

  • Labbé, Micha. 2018. «Hüpfspiele aus aller Welt – Himmel und Hölle.». Labbé – Verlag und Versand. Hüpfspiel
    KG: ja, 1./2. Klasse: ja
  • Ideen für Spiele im Wald und mit Seilen von Zerpa Prävention und Gesundheitsförderung des Kantons St. Gallen.
    KG: ja, 1./2. Klasse: ja
  • Handbuch Raum für Bewegung und Sport des Sportamts der Stadt Winterthur.
    KG: ja, 1./2. Klasse: ja
  • Ideen für Geländespiele
    KG: nein, 1./2. Klasse: ja

Zentrale Inhalte

Kindergarten sowie 1. und 2. Klasse

Entspannung kann durch Körperwahrnehmungsspiele, Massage und Erholung mit Musik erreicht werden.

Im Zentrum stehen folgende Aspekte:

  • Den eigenen Körper differenziert wahrnehmen
  • Momente der Stille erleben und sich erholen
  • Verschiedene Entspannungsübungen und deren Auswirkungen erleben

Bezüge zum Lehrplan 21 

Schwerpunkte des 1. Zyklus
  • Über die Wahrnehmung treten Kinder mit sich selbst und ihrer Lebenswelt in Kontakt. Sie nehmen sich selbst, ihren Körper, die Mitmenschen und die Umwelt über die verschiedenen Sinne wahr. Sie sehen, hören, riechen, schmecken und spüren. Alle Bereiche sind eng miteinander verknüpft. (S. 50).

Die Schüler:innen

  • machen sich über die Wahrnehmung von Gegenständen, Situationen, und Vorgängen mit der Aussenwelt vertraut.
  • nehmen ihren Körper in Zeit und Raum und über die Interaktion mit der Umwelt wahr; erschliessen sich über Gefühle, Empfindungen, Gedanken, Erinnerungen und Imaginationen die innere Welt; erkennen die für die aktuelle Situation bedeutsamen Sinneseindrücke.
  • lernen, Wahrnehmungen zu beschreiben und zu vergleichen.
  • fokussieren ihre Aufmerksamkeit und üben das genaue Beobachten (S. 50).

Schwerpunkte des 1. Zyklus

Bewegung und Sport (BS)

Die Schüler:innen

  • können die Umwelt und sich mit verschiedenen Sinnen wahrnehmen (zum Beispiel taktil, kinästhetisch, vestibulär) sowie Körperteile unterscheiden und benennen. (BS.3.A.1.a)
  • können die Stellung des Körpers im Raum wahrnehmen (zum Beispiel Aufstellung auf einer Linie, im Kreis, in versetzten Reihen). (BS.3.A.1.b)
Natur, Mensch, Gesellschaft (NMG)

Die Schüler:innen

  • können subjektives Wohlbefinden beschreiben und mit Erfahrungen verbinden (zum Beispiel Situationen der Freude, Aktivität, Ruhe, Zufriedenheit). (NMG.1.2.a)
  • können Schallquellen und akustische Phänomene erkunden und beschreiben (zum Beispiel Rauschen des Waldes oder Bachs, Singen der Vögel und Menschen, Küchengeräusche, Bau- oder Verkehrslärm, Stille). (NMG.4.2.a)

Empfohlene Lehrmittel    

Webseiten mit Informationen und Unterrichtsmaterialien   

  • Auf der Webseite von Radix finden sich viele Ideen, um den Schüler:innenn im Schulalltag kurze Entspannungsphasen zu ermöglichen.

Weitere Hinweise und Ideen zur Umsetzung:

  • Keller, Roger, und Pascale Lüthy. 2019. «Entspannungspausen.» 4bis8. Fachzeitschrift für Kindergarten und Unterstufe, Dezember (8): 32–33.

Lehrmittel und Unterrichtsmaterialien

Sporterziehung Vorschule

Firmin, Ferdy, und Roland Messmer. 2003. Lehrmittel Sporterziehung. Band 2 (Vorschule). 4. Aufl. Bern: Eidgenössische Sportkommission ESK. Zugriff 4.1.2025.

Lehrmittel Sporterziehung, Band 2

Jonglieren – Lernheft Graber, Martin. 2014. Jonglieren – Lernheft. Herzogenbuchsee: INGOLDVerlag.
Musik und Bewegung Greder, Fred. 2009. Musik und Bewegung – Bewegungsspiele für Kids (Doppel-CD). Magglingen: Bundesamt für Sport (BASPO).
Bewegen macht Sinn Herren, Deborah. 2007. Bewegen macht Sinn: Lernen im Unterricht durch Wahrnehmungs- und Bewegungsförderung. Zürich: Pestalozzianum.
Kinder in Bewegung Högger, Dominique. 2009. Kinder in Bewegung: Impulse für offene Bewegungssettings im Unterricht. Hölstein: Verlag LCH Lehrmittel 4bis8.
Körper und Lernen Högger, Dominique. 2013. Körper und Lernen. Alle Stufen: mit Bewegung, Körperwahrnehmung und Raumorientierung das Lernen unterstützen. 1. Aufl. Bern: Schulverlag plus.
Bewegt und selbstsicher Lienert, Sonja, Judith Sägesser Wyss, und Heidi Spiess. 2016. Bewegt und selbstsicher: Psychomotorik und Bewegungsförderung in der Eingangsstufe: Grundlagen und Unterrichtspraxis. 3. korr. Aufl. Bern: Schulverlag plus.
Jonglieren – Bälle kunstvoll jonglieren lernen

Müller, Urs, und Jürg Baumberger. 2010. Jonglieren – Bälle kunstvoll jonglieren lernen. Horgen: bm-sportverlag.ch.

Nele und Noa im Regenwald

Roebers, Claudia M., Marianne Röthlisberger, Regula Neuenschwander, und Patrizia Cimeli. 2014. Nele und Noa im Regenwald. Berner Material zur Förderung exekutiver Funktionen. München: Ernst Reinhardt Verlag.

Sporterziehung 1.– 4. Schuljahr

Stocker, Reto. 2005. Lehrmittel Sporterziehung. Band 3 (1.– 4. Schuljahr). 7. Aufl. Bern: Eidgenössische Sportkommission ESK. Zugriff 4.1.2025.

Lehrmittel Sporterziehung, Band 3

Kinderleicht

Zihlmann, Isabel. 2007. Kinderleicht. Ess- und Bewegungsprojekte. Bern: schulverlag blmv AG.

Bilderbücher

 

Weitere Unterrichtsmaterialien

Programme und Projekte

Der Pedibus bringt eine Gruppe Kinder zu Fuss zur Schule oder zum Kindergarten und holt sie dort wieder ab, begleitet von einer erwachsenen Person.

Das Projekt «Schule bewegt» von Swiss Olympics leistet einen wertvollen Beitrag zur Gesundheit.

Mit dem vielseitigen Bewegungsprogramm bietet es den Lehrpersonen Unterstützung bei der Integration von Bewegung in den Unterricht. Durch die aktivierenden und beruhigenden Bewegungsaufgaben von «Schule bewegt» können sowohl Lehrpersonen als auch Schüler:innen selbst Arbeitsphasen mit gezielten Unterbrechungen auflockern.

Purzelbaum Schweiz bringt Schwung in den Kindergarten-Alltag. Mit einfachen und praxisnahen Mitteln sorgt das Angebot für mehr Bewegung und gesunde Ernährung im Kindergarten. 

Die Mobak-Studie bei 4- bis 6-jährigen Kindern in der Schweiz von Kühnis, Ferrari, Fahrni und Herrmann (2018) zeigt zudem, dass Kinder aus «Purzelbaum»-Kindergärten im Vergleich zu Regelkindergärten über einen besseren motorischen Leistungsstand verfügen.

Literaturverzeichnis

  • Bundesamt für Sport (BASPO), Bundesamt für Gesundheit (BAG), Gesundheitsförderung Schweiz, Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu), und Netzwerk Gesundheit und Bewegung (hepa.ch) (2022) Bewegungsempfehlungen Schweiz. Grundlagen.

    Magglingen: Bundesamt für Sport (BASPO).

  • Schweizerisches Gesundheitsobservatorium (Obsan) (2020) Schweizer Monitoring-System Sucht und nichtübertragbare Krankheiten (MonAM) – Ernährung, Bewegung, Übergewicht.

    Neuchâtel: Schweizerisches Gesundheitsobservatorium (Obsan).

  • Stamm, Hanspeter, Ceschi, Michela, Angela Gebert, Lisa Guggenbühl, Susanne Stronski Huwiler, Sandra Walter, Eva Würfel (2020) Monitoring der Gewichtsdaten der schulärztlichen Dienste der Städte Basel, Bern und Zürich.

    In: Faktenblatt 42. Bern und Lausanne: Gesundheitsförderung Schweiz. 

Letzte Aktualisierung: 24. August 2026