Medien im 3. Zyklus
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Wichtige Themen
Gemäss der JAMES-Studie [Külling-Knecht et al. 2024] zählten im Jahr 2024 das Handy, das Internet, soziale Netzwerke, Messengers und Musik zu den wichtigsten medialen Elementen im Alltag von Jugendlichen in der Schweiz. Fast alle (98 Prozent) der befragten 12- bis 19-Jährigen besassen ein Smartphone. Zwischen 20 und 48 Prozent der Jugendlichen verfügten über ein eigenes Abonnement, um Musik, Filme oder Serien zu streamen (zum Beispiel Netflix, Spotify) oder Games online zu spielen. Die Jugendlichen gaben an, das Handy unter der Woche im Durchschnitt über 3 Stunden täglich und am Wochenende zwischen 4 und 5 Stunden täglich zu nutzen. Diese Zeitdauer ist vergleichbar mit den Befunden aus der Studie 2022. Damit bieten die digitalen Medien die Möglichkeit der Informationsvermittlung, der Unterhaltung, des sozialen Austauschs, der Selbstdarstellung und auch der Identitätsbildung. Allerdings können auch problematische Nutzungen oder Erlebnisse auftreten. Rund ein Drittel der befragten Jugendlichen berichtete beispielsweise, mindestens einmal ein gewalthaltiges Video angeschaut zu haben, und rund die Hälfte der Mädchen gab an, im Internet mindestens einmal eine Form von sexueller Belästigung durch eine fremde Person erlebt zu haben [Külling-Knecht et al. 2024].
Die Zahlen zeigen, dass digitale Medien ab den Jugendjahren eine wichtige Rolle spielen. In dieser Altersphase sind etliche Entwicklungsaufgaben zu bewältigen, was durch den Medienumgang unterstützt oder behindert werden kann [Eschenbeck u. Knauf 2018, Schaumburg u. Prasse 2019, Vasconcellos et al. 2025, Waller u. Meidert 2020]. Deshalb stehen in diesem Zyklus die Auseinandersetzung mit Medieninhalten und die Reflexion des eigenen Nutzungsverhaltens im Mittelpunkt des Kompetenzerwerbs. Hinsichtlich der hohen Relevanz von Influencer:innen auf Instagram und Youtube (speziell bei Mädchen) [Götz 2019] sowie der zunehmenden Relevanz von Inhalten, die über Anwendungen der künstlichen Intelligenz generiert werden [Külling-Knecht et al. 2024], ist es wichtig zu reflektieren, welche Werte man als Jugendliche vertritt, was einem gut tut und an welchen Inhalten oder Vorbildern man sich orientieren möchte. Wichtig im dritten Zyklus sind weiterhin die Stärkung des Selbstwerts, der Selbstwirksamkeitserwartung, der Konflikt- und Problemlösefähigkeiten sowie das Erlernen von (alternativen) Stressbewältigungsstrategien – mit und ohne Medien [Mader et al. 2025]. Im Zusammenhang mit der Nutzung von Bezahlabonnements und Online-Games spielt zudem die Finanzkompetenz eine Rolle, da Jugendliche lernen müssen, Kosten abzuschätzen und reflektiert mit digitalen Kaufangeboten umzugehen [Stortz u. Perissinotto 2024].
Die Pubertät kann für Jugendliche eine emotionale Achterbahn sein. Es vollziehen sich im Jugendalter sowohl in körperlicher als auch in emotionaler und sozialer Hinsicht bedeutsame Veränderungen. Die Auseinandersetzung mit sich selbst wird dabei zu einem zentralen Thema. Auch wird es zunehmend von Bedeutung, sich ausserhalb der Familie einer Gruppe zugehörig zu fühlen und einen Platz in der Gesellschaft zu finden [Eschenbeck u. Knauf 2018]. Die Pubertät bereitet manchmal nicht nur den Jugendlichen selbst Mühe, sondern auch den sie begleitenden Erwachsenen, insbesondere den Eltern. Trotzdem bleiben erwachsene Bezugspersonen wichtige Orientierungshilfen für Jugendliche [Bernath et al. 2024, Stortz u. Perissinotto 2024, Vasconcellos et al. 2025]. Sich Jugendfilme, Serien oder Games anzusehen, kann Erwachsenen helfen, die Lebenswelt von Jugendlichen, ihre Sehnsüchte und Ängste besser zu verstehen und mit ihnen im Gespräch zu bleiben [Largo u. Czernin 2019, Nationale Plattform Jugend und Medien u. ZHAW 2024].
Im Folgenden werden zwei Themen aufgeführt, die im dritten Zyklus wichtig sind. Für jedes Thema werden Bezüge zum Lehrplan 21 hergestellt sowie empfohlene Lehrmittel und Unterrichtsmaterialien aufgelistet.
1. Auseinandersetzung mit Werten, Normen und Regeln
Zentrale Inhalte
Die über digitale Medien vermittelten Botschaften oder der Kommunikationsstil in Sozialen Medien prägen die Werte, Normen und Regeln der Menschen mit.
Der Unterricht fokussiert darauf, persönliche Einstellungen und Werte zu reflektieren, die durch Medien verstärkt werden. So sind die Schüler:innen zunehmend in der Lage, eigenständig und eigenverantwortlich dazu Stellung zu nehmen und zu handeln. Zudem erhalten sie Einblick in die Diversität von Werten und Normen. Sie erkennen die Wichtigkeit von Regeln, um mit Diversität respektvoll umzugehen.
Bezüge zum Lehrplan 21
überfachliche Kompetenzen
Die Schüler:innen ...
- können eigene Einschätzungen und Beurteilungen mit solchen von aussen vergleichen und Schlüsse ziehen (Selbst- und Fremdeinschätzung).
- können sich eigener Meinungen und Überzeugungen (zum Beispiel zu Geschlechterrollen) bewusstwerden und diese mitteilen.
- können eigene und andere Meinungen und Überzeugungen auf zugrunde liegende Argumente (Fakten, Interessen, Werte) hin befragen.
- können Argumente abwägen und einen eigenen Standpunkt einnehmen.
- können aufgrund neuer Einsichten einen bisherigen Standpunkt ändern; sie können in Auseinandersetzungen nach Alternativen oder neuen Wegen suchen.
- können in der Gruppe und in der Klasse oder in einem Schülerrat Abmachungen aushandeln und Regeln einhalten.
- können Menschen in ihren Gemeinsamkeiten und Differenzen wahrnehmen und verstehen.
Personale und soziale Kompetenzen
Religionen, Kulturen, Ethik (RKE)
Die Schüler:innen ...
- können über Sinn und Nutzen gesellschaftlicher und individueller Werte und Normen nachdenken und Normen entsprechend aushandeln (verbindliche Inhalte: Werte, Normen, Regeln, Legitimation, Legitimität). (RKE 2.1.a)
- können an exemplarischen Beispielen nachvollziehen, wie sich Werte und Normen in ihrer Umgebung oder in der Gesellschaft wandeln. (verbindliche Inhalte: Wertewandel, Autoritäten, Gründe, Begründungen, Generationen, Epochen). (RKE 2.1.c)
- können im alltäglichen Handeln oder gesellschaftlichen Umfeld Benachteiligungen und Diskriminierungen erkennen und entsprechende Regeln diskutieren (zum Beispiel Chancen, Zutritt, Ausschluss, Sprachgebrauch; verbindliche Inhalte: Diskriminierung, Emanzipation, Rechte, Interessen, Bedürfnisse). (RKE 2.2.d)
- können Medienbeiträge zu Aspekten von Religionen und Kulturen vergleichen, nach ihrem sachlichen Gehalt fragen sowie hinterfragen, wie Religionen und Kulturen in den Medien dargestellt werden. (verbindliche Inhalte: Sachverhalte, Deutungen, Zuschreibungen. (RKE 3.1.d)
- können vereinnahmende Einflüsse auf mögliche Ursachen analysieren und sich abgrenzen (zum Beispiel Manipulation, Modetrends, Gruppendruck, Mobbing). (RKE 5.4.d)
Medien und Informatik (MI)
Die Schüler:innen ...
- können Regeln und Wertesysteme verschiedener Lebenswelten unterscheiden, reflektieren und entsprechend handeln (zum Beispiel Netiquette, Werte in virtuellen Welten). (MI.1.1.d)
- können die Absicht hinter Medienbeiträgen einschätzen (zum Beispiel Werbung, Zeitschrift, Parteizeitung). (MI 1.2.h)
- können Medien nutzen, um ihre Gedanken und ihr Wissen vor Publikum zu präsentieren und/oder zu veröffentlichen. (MI 1.3.f)
- können mit eigenen und fremden Inhalten Medienbeiträge herstellen und berücksichtigen dabei die rechtlichen Rahmenbedingungen sowie Sicherheits- und Verhaltensregeln. (MI 1.3.g)
- können mittels Medien kommunizieren und dabei die Sicherheits- und Verhaltensregeln befolgen. (MI 1.4.c)
Empfohlene Lehrmittel
- be-freelance (Trägerschaft be-freelance 2025)
Die Webseite bietet Umsetzungshilfen für verschiedene Präventionsthemen, zum Beispiel Cybergrooming, Cybermobbing, Gamen, Hate Speech, Online-Glücksspiel, Pornografie, Sexting, Smartphone, Social Media.
Die Auseinandersetzung mit diesen Themen ermöglicht es unter anderem, das Verantwortungsbewusstsein für das eigene Tun zu fördern, Situationen angemessen interpretieren und die Wirkung des eigenen Handelns auf andere einschätzen zu können. - feel-ok.ch (Radix 2025, Version 14)
Webseite mit vielen Umsetzungsvorschlägen zu gesundheitsrelevanten Themen, zum Beispiel: - Wetterfest (Arbeitsgruppe «Lebenskompetenzen stärken» 2010)
Die folgenden Unterrichtsanregungen dienen allgemein der Förderung der überfachlichen Kompetenzen. Die Inhalte können gut auf die Mediennutzung übertragen werden.- Seite 100: Brauchen wir Werte?
- Seite 101–102: In Konflikt mit meinen Werten?
- Seite 141: Rollen-Bilder
- Seite 151: Ich bin mehr als meine Rolle(n)
- Seite 186: Wir sind Klasse – sind wir klasse?
- Seite 190: Ich und meine Klasse
- Seite 191: Draussen stehen
- Seiten 192–194: Baufirma «Klasse»
- Jugend und Medien (Team Jugend und Medien BSV 2025)
Lehrmittelhinweise sowie Informationen für Eltern zu verschiedenen Themen, wie etwa «Fake News und Manipulation» oder «Soziale Netzwerke».
Webseiten mit Informationen und Unterrichtsmaterialien
- klicksafe.de der Medienanstalt Rheinland-Pfalz. Online-Ratgeber, wie Sie Cybermobbing rechtzeitig erkennen und richtig handeln. Zudem finden Sie hier Materialien für die medienpädagogische Arbeit auf der Sekundarstufe.
2. Selbstwirksamkeit und positives Selbstbild
Zentrale Inhalte
Im Zyklus 3 setzen sich die Schüler:innen mit ihrer Identität sowie mit ihrer persönlichen und beruflichen Zukunft auseinander. Sie werden beim Aufbau von individuellen Interessen, dem Vertiefen von Begabungen und in der Entwicklung ihrer Persönlichkeit ermutigt, begleitet und unterstützt. Ein positives Selbstbild und eine hohe Selbstwirksamkeitserwartung stärken die Resilienz von Jugendlichen auf dem Weg ins Erwachsenenleben.
Eine kompetente Nutzung von Medien kann zu Selbstwirksamkeitserfahrungen beitragen. Wissensvermittlung und (digitaler) Austausch mit Peers über Entwicklungsthemen können eine wertvolle Ressource sein, um ein positives Selbstbild zu stärken.
Bezüge zum Lehrplan 21
überfachliche Kompetenzen
Die Schüler:innen
- können Stärken und Schwächen ihres Lern- und Sozialverhaltens einschätzen.
- können auf ihre Stärken zurückgreifen und diese gezielt einsetzen.
- können eigene Einschätzungen und Beurteilungen mit solchen von aussen vergleichen und Schlüsse ziehen (Selbst- und Fremdeinschätzung).
- können Herausforderungen annehmen und konstruktiv damit umgehen.
- können sich Unterstützung und Hilfe holen, wenn sie diese benötigen.
- können Strategien einsetzen, um eine Aufgabe auch bei Widerständen und Hindernissen zu Ende zu führen.
- können sich eigener Meinungen und Überzeugungen (zum Beispiel zu Geschlechterrollen) bewusst werden und diese mitteilen.
Personale und soziale Kompetenzen
Natur Mensch Gesellschaft (NMG)
Die Schüler:innen
- können von ihrem bisherigen Leben erzählen und dabei Veränderungen und Gleichbleibendes erkennen. (NMG 1.1.d)
- können Vorstellungen für ihre Zukunft entwickeln und davon erzählen (zum Beispiel Schulwahl, Berufswunsch, Hobbys, Lebensweise). (NMG 1.1.e)
- können Mitverantwortung für Gesundheit und Wohlbefinden übernehmen und können sich vor Gefahren schützen. (NMG 1.2)
- kennen psychische Veränderungen in der Pubertät (zum Beispiel verstärkte Scham und Befangenheit, veränderte Einstellung zum eigenen Körper, erwachendes sexuelles Interesse) und wissen, dass diese zur normalen Entwicklung gehören. (NMG 1.5.h)
Religionen, Kulturen, Ethik (RKE)
Die Schüler:innen
- können Anerkennung aussprechen und Rückmeldungen wertschätzend anbringen. (RKE 5.4.b)
Medien und Informatik (MI)
Die Schüler:innen
- können Medien nutzen, um ihre Gedanken und ihr Wissen vor Publikum zu präsentieren und/oder zu veröffentlichen. (MI 1.3 f)
- können Medien zur Veröffentlichung eigener Ideen und Meinungen nutzen und das Zielpublikum zu Rückmeldungen motivieren. (MI 1.4 e)
Empfohlene Lehrmittel
- Life Skills mit Medien. Projektideen für Selbstbewusstsein und Lebenskompetenzen (Holzwarth 2022)
Das Buch bietet eine Sammlung von kreativen Medienprojekten mit Fotografie und Video sowie Reflexionsmethoden, um Lebenskompetenzen weiterzuentwickeln, Medienphänomene besser zu verstehen und die eigene Mediennutzung bewusster zu gestalten. - be-freelance (Trägerschaft be-freelance 2025)
Die Webseite bietet Umsetzungshilfen für verschiedene Präventionsthemen, zum Beispiel Cybergrooming, Cybermobbing, Gamen, Hate Speech, Online-Glücksspiel, Pornografie, Sexting, Smartphone, Social Media.
Die Auseinandersetzung mit diesen Themen ermöglicht es unter anderem, die emotionalen Kompetenzen der Schüler:innen zu stärken, die Kommunikationsbereitschaft und ‑fähigkeit zu fördern sowie eine konstruktive und lösungsorientierte Lernhaltung zu entwickeln, die sich am Erfolg orientiert beziehungsweise Fehler als Herausforderungen betrachtet. - Ich du wir Medienkompetent (Calore et al. 2015)
Die Ich-du-wir-Reihe führt durch themenzentriertes Theater durch verschiedene Themen, unter anderem- Identität
- Privatsphäre
- Abmachungen
- Gruppendruck
- feel-ok.ch (Radix 2025, Version 14)
Webseite mit vielen Umsetzungsvorschlägen zu gesundheitsrelevanten Themen, zum Beispiel: - Wetterfest (Arbeitsgruppe «Lebenskompetenzen stärken» 2010)
Die folgenden Unterrichtsanregungen dienen allgemein der Förderung der überfachlichen Kompetenzen. Die Inhalte können gut auf die Mediennutzung übertragen werden.- Seite 44–45: Ich bin wertvoll
- Seite 45–46: Ich spüre mich – Selbstwahrnehmung
- Seite 57–69: Meine Zukunft, meine Ziele
- Seite 70–72: Sammeln und weggeben – anhäufen und entsorgen
- Seite 73–75: Geniessen – Verzichten
- Seite 230–233: Das geht auch mich etwas an! – Solidarität
- Seite 234–236: Mutig sein – Courage zeigen
- Jugend und Medien (Team Jugend und Medien BSV 2025)
Lehrmittelhinweise sowie Informationen für Eltern zu verschiedenen Themen, wie etwa «Selbstdarstellung und Schönheitsideale».
Lehrmittel und Unterrichtsmaterialien
| Life Skills mit Medien |
Holzwarth, Peter. 2022. Life Skills mit Medien. Projektideen für Selbstbewusstsein und Lebenskompetenzen. München: kopaed. Dieses Buch leistet einen Beitrag, die Potenziale von Medien für die Stärkung des Selbstbewusstseins und der Selbstwirksamkeit von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zu nutzen. Kreative und reflektive Medienprojekte mit Fotografie und Video laden ein, die eigenen Lebenskompetenzen weiterzuentwickeln, Medienphänomene im Alltag besser zu verstehen und die eigene Mediennutzung bewusster zu gestalten. |
|---|---|
| Wetterfest |
Das Lehrmittel nimmt nicht direkt Bezug auf Medien. Die Unterrichtsanregungen können jedoch auf Medieninhalte übertragen werden. Informationen zum online verfügbaren Lehrmittel |
| be-freelance |
«be-freelance. Prävention. Gesundheit.» (Trägerschaft be-freelance 2025). Angeleitet durch eine übergeordnete Fragestellung, werden die Themen Alkohol, Tabak/Nikotin und Cannabis in Konfrontations-, Erarbeitungs-, Vertiefungs- und Syntheseaufgaben bearbeitet. Auch zu Risiken bei der Nutzung von digitalen Medien bestehen umfangreiche Materialien. |
| Ich Du Wir |
Calore, Gino, Annie Kummer Wyss, Sabine Schnell, und Heinrich Werthmüller. 2015. Ich Du Wir Medienkompetent (1. Auflage). Bern: Schulverlag plus. Kaufmann, Hänsu, Sabine Schnell, und Heinrich Werthmüller. 2015. Ich Du Wir Konsum (2. Auflage). Bern: Schulverlag plus. Schnell, Sabine, und Heinrich Werthmüller. 2014. Ich Du Wir Sozialkompetenz (4., neu überarbeitete Auflage). Meilen: SI TZT-Verlag. Kartensets für Themenzentriertes Theater: Die Methode des Themenzentrierten Theaters eignet sich besonders gut, Bezüge zum eigenen Alltag herzustellen und die Fähigkeit zum Perspektivenwechsel zu fördern. Einfach und knapp beschreibt jede Karte stufengerecht eine Unterrichtseinheit von einer bis zwei Lektionen. Die Kartensets Ich Du Wir Konsum und Sozialkompetenz nehmen nicht direkt Bezug auf Medien. Die Unterrichtsanregungen können jedoch auf Medieninhalte übertragen werden. Informationen zur Lehrmittelreihe |
| Feel-ok.ch |
Radix Schweizerische Gesundheitsstiftung. 2025 (Version 14). «feel-ok.ch - Eine Gesundheitsplattform für Jugendliche.». Die Website der Schweizerischen Gesundheitsstiftung Radix bietet Jugendlichen kostenlose Informationen und Dienstleistungen zu gesundheits- und gesellschaftsrelevanten Themen. Für Lehrpersonen und andere Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sind didaktische Unterlagen (Wissensfragen, Gruppenarbeiten und interaktive Tools) aufgeschaltet, mit denen Jugendliche die Inhalte von feel-ok.ch selbstständig bearbeiten können. Zu vielen Themen stehen Informationen und Links für Eltern zur Verfügung. |
| Jugend und Medien |
Team Jugend und Medien (Bundeamt für Sozialversicherungen (BSV) 2025). Jugend und Medien - Nationale Plattform zur Förderung von Medienkompetenzen. Lehrmittelhinweise, Tipps für den Schulalltag und Informationen für Eltern zu verschiedenen Themen. |
Literaturverzeichnis
Bernath, Jael, Paulina Domdey, Sarah Genner, Céline Külling-Knecht, Daniel Süss, Lilian Suter, Gregor Waller, und Isabel Willemse (2024) Medienkompetenz – Empfehlungen zum Umgang mit digitalen Medien. Für Eltern und Bezugspersonen.
Bern: Nationalen Plattform Jugend und Medien (BSV) und Fachgruppe Medienpsychologie (ZHAW).
Eschenbeck, Heike, und Rhea-Katharina Knauf (2018) Entwicklungsaufgaben und ihre Bewältigung.
In: Entwicklungspsychologie des Jugendalters, hrsg. v. Arnold Lohaus, 23–50. Berlin: Springer.
Götz, Maya (2019) «Man braucht ein perfektes Bild» – Die Selbstinszenierung von Mädchen auf Instagram.
In: Televizion digital 32 (1), 9–19.
Külling-Knecht, Céline, Gregor Waller, Isabel Willemse, Svenja Deda-Bröchin, Lilian Suter, Pascal Streule, Nicolò Settegrana, Mirjam Jochim, Jael Bernath, und Daniel Süss (2024) JAMES – Jugend, Aktivitäten, Medien – Erhebung Schweiz. Ergebnisbericht zur JAMES-Studie 2024.
Zürich: Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW).
Largo, Remo, und Monika Czernin (2019) Jugendjahre – Kinder durch die Pubertät begleiten.
München: Piper Verlag.
Mader, Sebastian, Damiano Costantini, Annette Fahr, und Marina Delgrande Jordan (2025) The Effect of Social Media Use on Adolescents’ Subjective Well-Being: Longitudinal Evidence from Switzerland.
Social Science & Medicine 365:117595.
Nationale Plattform Jugend und Medien, und ZHAW (2024) Medienkompetenz. Empfehlungen zum Umgang mit digitalen Medien.
Bern: Jugend und Medien – Nationale Plattform zur Förderung von Medienkompetenz, und Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften.
Schaumburg, Heike, und Doreen Prasse (2019) Medien und Schule. Theorie – Forschung – Praxis.
Bad Heilbrunn: Klinkhardt.
Stortz, Cédric, und Célestine Perissinotto (2024) «Problematische/Risikoreiche Bildschirmnutzung» in der Schweiz. Erkenntnisse und Empfehlungen der nationalen Expert:innengruppe «Onlinesucht». Synthesebericht 2021–2024.
Zürich und Lausanne: Nationale Expert:innengruppe «Onlinesucht».
Vasconcellos, Roberta Pires, Taren Sanders, Chris Lonsdale, Philip Parker, James Conigrave, Samantha Tang, Borja Del Pozo Cruz, u. a. (2025) Electronic Screen Use and Children’s Socioemotional Problems: A Systematic Review and Meta-Analysis of Longitudinal Studies.
Psychological Bulletin 151 (5): 513–43.
Waller, Gregor, und Ursula Meidert (2020) Digitale Medien: Chancen und Risiken für die Gesundheit.
In: Gesundheit in der Schweiz – Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Nationaler Gesundheitsbericht 2020, hrsg. vom Schweizerischen Gesundheitsobservatorium, 210–243. Bern: Hogrefe Verlag.
Letzte Aktualisierung: 24. August 2026